Hewlett Packard (Schweiz)

Allzeit bereit für den Fall der Fälle

14 Büros mit insgesamt 75 Arbeitsplätzen zählt man in dem Gebäude im Industriequartier von Glattbrugg. Die Arbeitsplätze sind mit HP-Notebooks und Telefonen ausgerüstet, zudem steht in jedem Raum ein Drucker. Nur: An den meisten normalen Werktagen stehen diese Büros leer, ist kein einziger Arbeitsplatz besetzt.

Ein typischer Fall von Büroleerstand? Nein, die Büros sind absichtlich leer, denn sie gehören zum Desaster Recovery Center, das HP Schweiz auf einem ganzen Stockwerk für Geschäftskunden eingerichtet hat. Das heisst: Bei HP können sich Firmen für Notfälle versichern lassen. Steigt bei einem Kunden das Netzwerk aus oder lassen sich ihre Büros nicht mehr benutzen, etwa wegen Brand, Hochwasser oder Stromausfall, können in kürzester Zeit die Notbüros von HP im Center in Glattbrugg oder in jenem in Genf bezogen werden.

Leere Büros als Versicherung

Notfallbüros – eine Art Luftschutzbunker für den Fall eines IT-GAU also. So wie unlängst bei dieser Firma, die intensiv auf Fax-Kommunikation angewiesen ist: Ein Bagger kappte ein Glasfaserkabel, beim Kunden ging nichts mehr. Die Firma war zwei Tage lang offline. «Dieser Kunden konnte innerhalb von vier Stunden unser Notfall-Office beziehen», erzählt Godwin Gutheinz, bei HP Schweiz verantwortlich für den Bereich Business Continuity Recovery Services (BCRS). Gut vierzig BCRS-Kunden hat HP Schweiz, es sind Unternehmen aus dem Finanzbereich, der Pharma oder der Industrie, laut Gutheinz «Firmen, die stark auf die elektronische Welt angewiesen sind.» Nicht alle haben ein Notfall-Büro gemietet, einige benötigen für den Fall der Fälle einen Datacenter-Ersatz, anderen stellt HP die Infrastruktur vor Ort zur Verfügung, in einem Container etwa.

Litecom garantiert höchste Verfügbarkeit

Das Center wird im Durchschnitt zwar nur ein, zwei Mal pro Jahr wegen eines Notfalls benutzt, dennoch muss die Infrastruktur an 365 Tagen verfügbar sein. Das gilt auch fürs den Internet-Zugang sowie das Netzwerk, beides bezieht HP Schweiz von Litecom: «Wir haben uns für DarkFiber entschieden, da wir sie selber belichten können», erklärt Gutheinz. «Damit haben wir für jeden Kunden eine andere Farbe, womit die Daten nur auf den PCs des entsprechenden Kunden zu sehen sind.»

Vorteil Litecom: «Alles aus einer Hand»

Für Litecom entschieden hat man sich bei HP Schweiz, nachdem man verschiedene Netzwerk-Provider angeschaut hatte: «Litecom hat unseren Kriterien am meisten entsprochen. Mit Litecom haben wir einen lokalen Provider, der die hiesigen Gegebenheiten kennt und flexibel auf unsere Ansprüche eingehen kann», unterstreicht Gutheinz und ergänzt: «Die Stärke von Litecom ist zudem, dass sie in Sachen Connectivity von A bis Z alles aus einer Hand anbieten: Internet, Rechenzenterkopplung, Netzwerk. Das vereinfacht für uns vieles.»